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UMWELT

Piaget setzt sich für die Erhaltung natürlicher Ressourcen und die Minimierung von Umweltbelastungen ein.

GEBÄUDE

Wir ermitteln bei unseren Gebäuden die CO2-Bilanz mit dem Ziel, diese ständig zu optimieren.

Nach Umweltaudits wurden am Firmensitz mehrere Verbesserungen im Gebäudebestand umgesetzt.

- Mit Sonnenkollektoren auf dem Dach der Manufaktur wird das Warmwasser für die Sanitäreinrichtungen am Genfer Standort erzeugt.

- Wir nutzen in unseren Produktionsstätten Ökostrom: 100 % der genutzten Energie kommt aus Wasserkraft.

- Energiesparende Beleuchtung (LED) wurde in Geschäfts- und Verkaufsräumen installiert.

Die derzeitige Erweiterung des Piaget Firmensitzes um 6.600 m2 erfolgt nach dem Schweizer Minergie-Standard für nachhaltiges Bauen. Er umfasst einen rationellen Energieverbrauch und den Einsatz erneuerbarer Energien bei verbesserter Lebensqualität, verringerter Umweltbelastung und geringeren Unterhaltungskosten.

Schweizer Uhrenmanufaktur Piaget in Plan Les Ouates

GESCHÄFTSREISEN

Piagets Strategie zur CO2-Reduktion bei Geschäftsreisen verfolgt den einfachen Ansatz „Vermeiden & Minimieren“:

Vermeiden: Möglichst Alternativen wie Videokonferenzen nutzen oder mehrere Reisen im Jahr zusammenfassen oder einem Kollegen zusätzliche Themen für den Besuch eines Standorts mitgeben.

Minimieren: Reisen effizient planen wie z.B. mehrere Städte in einer Rundreise besuchen; Transportmittel mit weniger CO2-Ausstoß wählen wie z.B. Schnellzüge oder bei geringeren Entfernungen Fahrgemeinschaften.

Am Firmensitz unterstützt Piaget Pendler bei nachhaltiger Mobilität: durch Zuschuss zum ÖPNV-Abo oder Förderung alternativer Verkehrsmittel wie Car-Sharing sowie E-Bikes und konventionelle Fahrräder.

ABFALL

Piagets Abfallmanagement-Strategie lautet „reduzieren, wiederverwenden, recyceln“ wenn irgend möglich. In der Fertigung, Verwaltung und Gastronomie wird der Abfall nach Glas, Papier, Kunststoff, Biomüll, Chemikalien, Batterien, Schmierstoffen und (edlen und unedlen) Metallen getrennt und wiederverwendet oder über Spezialfirmen entsorgt.

Piaget sammelt seit 2011 jedes Jahr veraltete Kommunikationsgeräte ein. Über 80 % werden wiederverwendet und recycelt. Reststoffe gehen in die thermische Verwertung.

ARTENVIELFALT

Zur Erhaltung gefährdeter Arten hält sich Piaget streng an das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES*). Piaget nimmt eine sorgfältige Einschätzung der Tierhaltung vor und ergreift entsprechende Maßnahmen; beispielsweise durch Ausschluss von Materialien wie Boroso und Chagrin (Hai- und Rochenleder), Python, Eidechse (aus Asien) und Koralle.

*CITES (Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen) ist eine internationale Handelsvereinbarung zwischen Staaten zum Schutz gefährdeter Arten vor Ausrottung.

VERPACKUNGEN UND PAPIER

Für Werbemittel wie Boxen und Displays benutzen wir nur FSC-zertifizierte (Forest Stewardship Council) Holzprodukte.

Einkaufstaschen von Piaget bestehen zu mindestens 40 % aus Altmaterial. 100 % des Papiers und der Pappe kommen aus dem Recycling oder aus zertifizierten Quellen. Kunststofflaminierung wurde abgeschafft. Die Taschen sind wiederverwendbar und recyclierbar.

Verpackung von Piaget Luxusuhren und Schmuck

Ausschließlich nachhaltiges Papier - aus Altpapier oder FSC-zertifiziert - kommt für Kommunikationsmittel einschließlich Kataloge, Bildbände und Gebrauchsanweisungen zum Einsatz. Gleiches gilt für Büropapier. Am Firmensitz konnten wir seit mehreren Jahren das Papieraufkommen reduzieren. Auf unseren Verpackungen können sich Informationen zur Verwertung befinden. Bitte beachten Sie auch die vor Ort geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Piaget verwendet Papier und Karton, die recycelt oder zertifiziert sind

KOMPENSATION

Seit 12 Jahren misst Piaget seine Umweltauswirkungen. Die Feststellung des CO2-Ausstoßes ermöglicht uns, Prioritäten zu setzen und Aktionspläne zu dessen Verringerung umzusetzen, die zu einer Einsparung von 12 % gegenüber dem Vorjahr geführt haben.

Als CO2-Emissionsausgleich finanziert Piaget Umweltprojekte in Entwicklungsländern, die zur Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) – Energieeffizienz, erneuerbare Energien, bessere Atemluft optimierte Trinkwasserversorgung – beitragen.

Untenstehend finden Sie die verschiedenen Projekte, die von unseren CO2-Emissionsrechten gefördert werden.

Die Luxusuhren-Marke Piaget wählte SolarAid zur Bekämpfung von Armut und Klimawandel

DIE KRAFT DER SONNE NUTZEN

Passend zu unserem Themenbereich „Sonne“ und dem Piaget-Konzept „Sunny Side of Life“ entschieden wir uns für die Nichtregierungs-Organisation SolarAid, die auf internationaler Ebene gegen Armut und Klimawandel kämpft. Durch ihr Sozialunternehmen „Sunny Money“ verschafft sie Menschen in den abgelegensten Gebieten von Malawi, Uganda und Sambia Zugang zu Solarlampen.

Die Luxusuhren-Marke Piaget ist Partner der Peace Park Foundation

PEACE PARK FOUNDATION (PPF)

Die PPF ist eine gemeinnützige Organisation im südlichen Afrika, die durch die Schaffung grenzüberschreitender Schutzzonen, sogenannter Transfrontier Conservations Areas (TFCA) wichtige Ökosysteme schützen und wiederbeleben will. Aktuell besteht eine Partnerschaft zwischen PPF und der Emissionsrechte-Vertriebsgesellschaft BioCarbon Partners (BCP), die durch diese Einkünfte Wälder in Sambia schützt. Im Rahmen eines innovativen Siebenjahres-Abkommens wird Richemont CO2-Kompensationen von BCPs sambischen Projekten kaufen und damit langfristig Biotope gefährdeter Arten sichern. Zugleich unterstützen diese Emissionsrechte soziale Projekte, welche die Infrastruktur und Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung in Sambia verbessern.

Die Luxusuhren-Marke Piaget beteiligt sich am Erhalt der Wälder

SCHUTZ DES REGENWALDS UND DER BIOLOGISCHEN VIELFALT IN PERU

Dieses Projekt beinhaltet die Aufwertung des Waldes durch eine nachhaltige, lokale Paranuss-Produktion, die der Bevölkerung vor Ort zugute kommt. Es arbeitet mit mehr als 400 Familienbetrieben, die in kleinen Paranuss-Konzessionen insgesamt 300 000 ha Wald bewirtschaften. Die Kooperation verschafft ihnen moderne Verarbeitungsanlagen, Zugang zu internationalen Märkten und vermittelt einen schonenden Umgang mit dem Wald. So werden dort hochwertige Paranüsse produziert, ohne die heimischen Wälder zu zerstören. Jeder Hektar geschützter Wald erbringt ein CO2-Einkommen, das unter den bäuerlichen Kleinbetrieben aufgeteilt wird.

Die Luxusuhren-Marke Piaget finanziert umweltfreundliche Kochherde

CLEAN AIR COOKSTOVE, INDIEN 

Dieses Projekt im Süden Indiens beinhaltet die Entwicklung, Herstellung und Verteilung effizienter Haushalts-Kochherde, die um 80 % weniger Rauch und Giftgase produzieren als die herkömmlichen. Dies verbessert nicht nur die Gesundheit und Lebensqualität der Familien, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze und vermindert die Abholzung der Wälder. . Rund 200 000 Haushalte haben dank dieses Programms Zugang zu einem effizienten Kochherd bekommen, was eine jährliche Einsparung von ungefähr 27.495 t Treibhausgasen bedeutet. Das Garen geht auf diesen Herden sehr viel schneller und benötigt weniger Brennholz als herkömmliche Methoden, wodurch in der Umgegend weniger Wälder abgeholzt werden.

Die Luxusuhren-Marke Piaget versorgt Gemeinden in Kambodscha mit erschwinglichem sauberem Wasser

SAFE WATER FOR BETTER HEALTH, KAMBODSCHA

Dieses Projekt der NGO 1001 FONTAINS will mehr Haushalten und Gemeinden Zugang zu sauberem, sicherem Trinkwasser verschaffen, indem es in ländlichen Gegenden Aufbereitungsanlagen und -techniken einsetzt, die wenig Treibhausgase freisetzen. Außerdem ermöglicht es Einheimischen, mit der Aufbereitung und dem Vertrieb vor Ort gewonnenen Wassers ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Aktuell gibt es dort über 150 Unternehmen, die mehr als 220.000 Menschen mit erschwinglichem, sauberem Wasser versorgen.