Seit 1874
1956-1963 Erfolge und Höchstleistungen der Uhrmacherkunst
Im Streben nach dem unendlich Kleinen schrieb Piaget Uhrmachergeschichte in ihrer schönsten Form. 1957 brachte die Manufaktur in La Côte-aux-Fées das berühmte Kaliber 9P heraus, ein ultraflaches, mechanisches Uhrwerk mit Handaufzug. 1960 folgte das Kaliber 12P, dessen 2,3 mm als das dünnste Automatikwerk der Welt gefeiert wurden. Mit diesen beiden Kalibern eröffnete Piaget seinen Designern völlig neue Möglichkeiten für die Kreation technisch wie künstlerisch erlesener Zeitmesser. Piaget-Schmuckuhren boten eine neue Dimension der Uhrmacherkunst: extreme Flachheit als Ausdruck höchster innerer Perfektion. Uhren als Schmuckstücke, in Form von Medaillen, Ringen, Broschen oder Manschettenknöpfen inspirierten Piaget, auch Schmuck ohne Uhren zu kreieren. Die Firma gründete ein Goldschmiede-Atelier in Genf. 1957 brachte Piaget eine Herrenuhr auf den Markt, die einst zur Ikone „Emperador" werden sollte. 1959 öffnete das erste exklusive Piaget-Geschäft seine Pforten.
